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Photogrammetrie

Die Photogrammetrie ist ein berührungsloses Messverfahren, das die Daten des Objekts aus Messfotos gewinnt. Es eignet sich meistens, wenn das zu messende Objekt nicht zugänglich ist, die Messzeit vor Ort begrenzt ist oder sehr viele Informationen und komplizierte Strukturen auszumessen sind.Wir arbeiten seit ca. 20 Jahren in diesem Bereich und haben eine Vielzahl von Projekten bearbeitet.
Grundsätzlich arbeiten wir mit 2 unterschiedlichen Methoden:
  • Die Mehrbildphotogrammetrie erlaubt es uns zwei- oder dreidimensionale Zeichnungen des Objektes zu erzeugen, die als .dxf oder ähnliche Fomate erstellt werden
  • Die Entzerrung eignet sich für Objekte, die sich hauptsächlich in einer Ebene ausdehnen, wie z.B. relativ gerade Fassaden. Das Ergebnis hat die Anmutung eines Fotos ist jedoch eine Art fotorealistische Kartierung. Das Ergebnis ist eine Pixelgrafik in Formaten wie z.B. .pdf.

Wir haben das Verfahren für architektonische Planungen, Denkmalschutz, Dokumentation, Präsentationszwecke usw. eingesetzt.

Das bislang größte Verfahren betraf die Dokumentation eines U-Boot-Bunkers, der abgerissen wurde aber für die Nachwelt virtuell erhalten werden sollte. Der Arbeitsumfang betrug mehrere Monate, es wurden über 1000 Messbilder erstellt, die unter anderem aus mehreren Hubschraubereinsätzen gewonnen wurden.

3D Photogrammetrie
Bei der 3D Photogrammetrie werden mit einer Spezialkamera mehrere Aufnahmen vom Objekt gemacht. Die Aufnahmen sind so ausgerichtet, dass für aufzumessende Punkte konvergente Schnitte erzeugt werden. Die Aufnahmen werden im Raum mit Hilfe von Passpunkten orientiert. In den orientierten Bildern kann gemessen werden. Diese Methode kann auf die vielfältigsten Projekte angewendet werden. Das Ergebnis ist eine Vektorgrafik.

Entzerrung
Die Entzerrung eignet sich, wenn sich ein Objekt nur in einer Ebene ausdehnt. Mehrere Fotos können "entzerrt" und zu einer Datei zusammengefügt werden. Das Ergebnis sieht aus wie ein Foto, es handelt sich dabei jedoch um eine Kartierung, da Verzeichnungen des Objektivs herausberechnet werden und die Zentralprojektion in eine Parallelprojektion umgerechnet wird. Jeder Pixel des digitalen Bildes wird dazu berechnet und an eine andere Stelle gesetzt. Das Ergebnis ist eine Rastergrafik.